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Bier-ABC / Wissenswertes rund ums Bier

A
Abteibier:
Abteibier ist ein obergäriges Bier, welches entweder in Klosterbrauereien selbst oder aber in Lizenz ausserhalb der Klöster nach überlieferter Klosterrezeptur hergestellt wird. Im zweiten Fall haben die Abteien jedoch weder Einfluss auf den Herstellungsprozess noch auf die anschliessende Vermarktungsstrategie.
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Ale:
Ales sind obergärige Biere, welche üblichweise im Temperaturbereich von 15 bis 25 ° Celsius vergoren werden. Der Ursprung des Ales ist in Grossbritannien zu finden, wo - bevor im 15. Jahrhundert der Hopfen erstmals importiert wurde - ausschliesslich ungehopfte, fermentierte Getränke hergestellt wurden. Erst nach Einführung des Hopfens fingen auch die Ale-Brauer nach und nach an, diesen zu verwenden.

Ein immer bekannter werdendes Ale ist das wiederentdeckte India Pale Ale, kurz IPA. Das IPA wurde bereits im 19. Jahrhundert in Grossbritannien für die indischen Kronkolonien hergestellt. Um es für den langen Transport haltbar zu machen, wurde es extra stark gehopft und mit höherem Alkoholgehalt versehen. In Indien angekommen, sollte das Bier mit Wasser verdünnt werden. Der kräftige, fruchtig-aromatische Geschmack kam jedoch so gut an, daß man es unverdünnt trank und - bewußt oder unbewußt - einen neuen Bierstil erfand.

Heute existieren mittlerweile unzählige Sorten von Ales, wie z.B. Brown Ale, Pale Ale, India Pale Ale, Bitter, Extra Special Bitter (ESB), Barley Wine, Singel, Dubbel, Tripel, Golden Strong Ale, Saison, Trappistenbier, Amber Ale, Golden Ale, Cream Ale, Stock Ale, Kölsch


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Alkoholgehalt:
Der Alkoholgehalt im Bier hängt von zwei Faktoren ab: dem Stammwürzegehalt und dem Vergärungsgrad.
Die Formel ist relativ komplex, als einfache Faustregel kann man sich merken: Stammwürze / 3 = Alkoholgehalt in Gewichtsprozent

Alkoholfreies Bier:
Hierunter versteht man Bier mit einem Alkoholgehalt von maximal 0,5 % Vol. Man erreicht dies entweder durch eine gestoppte Gärung oder aber durch nachträglichen Alkoholentzug.

Altbier (kurz: Alt):
Dunkles, obergäriges Bier, welches hauptsächlich in der Region Niederrhein im Westen des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen getrunken wird. Die Bezeichnung "Alt" bezieht sich darauf, dass das Bier nach alter, traditioneller Brauart hergestellt wird.


B
Barley Wine:

Bei Barley Wine handelt es sich um ein sehr starkes, relativ schweres Ale, welches einen Alkoholgehalt von mindestes 7% Vol und eine entsprechend hohe Stammwürze aufweist. Der Name nimmt Bezug auf Wein (engl.: wine), da der Alkoholgehalt eher diesem als herkömmlichem Bier ähnelt. Sehr häufig reift Barley Wine in Holzfässern und zeichnet sich durch hohe Lagerfähigkeit und sehr lange Haltbarkeit aus. Barley Wine zeichnet sich durch die sehr feste Schaumbildung sowie seine meist rötliche, eher dunkle Färbung aus. Im Geschmack ist er anfangs fruchtig und süßlich, im Abgang jedoch schlägt die relativ hohe Bittere voll durch

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Bio-Bier / Demeter-Bier:
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Bockbier:

Bockbiere gehören zu den Starkbieren. Der Stammwürzegehalt liegt bei mindestens 16° Plato, der Alkoholgehalt bei 6,5 % Vol oder mehr. Bockbiere zeichnen sich durch vollen Geschmack, Röstaromen und cremigen Schaum aus.

Der Grund für den hohen Alkoholgehalt von Bockbier ist - wie so oft - in den Geschichtsbüchern zu finden. Erstmals wurde dieses Bier in der deutschen Stadt Einbeck in Niedersachsen gebraut. Aufgrund der hohen Qualität war dieses Bier sehr beliebt, es wurde deshalb auch über weite Strecken transportiert. Dies erforderte jedoch eine entsprechend höhere Haltbarkeit, die die Brauer hohe Stammwürze und einen entsprechend höheren Alkoholgehalt erreichten.

Als Doppelbock werden Bockbiere bezeichnet, die einen Stammwürzegehalt von 18° Plato oder mehr aufweisen, der Alkoholgehalt kann bis 12 % Vol erreichen.


Zu den bekanntesten Bockbiersorten gehören: Maibock, Weihnachstbock, Heller Bock, Dunkler Bock, Weizenbock, Doppelbock
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Barrelaged / Fassgereift:

Wurden Holzfässer früher tatsächlich für die Lagerung und den Transport von Bier verwendet, so dienen sie heute meist nur noch zur Dekoration. Fast immer befindet sich unter einer ersten Schicht wunderschönem Holz ein modernes Behältnis aus Alu, das den aktuellen Hygieneanforderungen entspricht, absolut dicht und darüberhinaus auch leicht zu reinigen ist.

Allerdings kehren immer mehr Kreativbrauer wieder dazu zurück, kleine Chargen von Bier in Fässern zu lagern, die bereits vorbelegt waren. Rotwein, Cognac, Portwein, Whisky, Süßwein, Rum - hier sind den Möglichkeiten fast keine Grenzen gesetzt. Je länger das Bier dann im Holzfass reift, desto mehr nimmt es das Aroma des Holzes auf und entwickelt die entsprechende Note, die dieses Bier zum Geschmackserlebnis werden lässt.

Barrelaged Biere (engl.: barrelaged = fassgereift) sind in der Regel sehr kräftig. Dies liegt zum Einen daran, dass leichte Biere vom Geschmack des Holzes übertönt würden hat zum Anderen aber auch den Grund, dass höherer Alkoholgehalt schlichtweg höhere Sicherheit gegenüber ungewollten Entwicklungen im Bier bedeutet.


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Bierfächer:
Ein praktisches und handliches Hilfsmittel, welches einzelne Bierstile kurz charakterisiert und zusätzlich noch Auskunft über das richtige Glas, die korrekte Trinktemperatur und harmonierende Speisen gibt. Den Bierfächer können Sie
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Bierglas:
Das richtige Glas zum Bier - so leicht und doch so schwer. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich für die unterschiedlichen Bierstile unzählige Glasformen entwickelt. Biergreissler bietet Ihnen hier eine kleine Auswahl daraus.

Die wenigsten Menschen können sich jedoch für jedes Bier das richtige Glas kaufen - dazu reicht oft einfach schlichtweg der Platz nicht aus. Mit einem Beer Tasting Glas sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Diese noch recht junge Art des Bierglases wird auch bei Bier-Degustationen verwendet und gibt dem Bier durch die spezielle Form die Möglichkeit, seine Aromen richtig zu entfalten. Wenn Sie es noch einfacher wollen, dann nehmen Sie für den Anfang doch einfach einmal ein Rotwein-Glas, auch hier werden Sie schon Unterschiede zu einem herkömmlichen Glas erkennen können.

C
Chocolate Stout:
Stout, bei dem speziell geröstete Gerste verwendet wird, um den Schokoladegeschmack zu erhalten.
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Craft Beer / Craft Bier:
Zwischenzeitlich gibt es unterschiedliche Auslegungen des Begriffes "Craft Beer". In den USA ist per Definition jedes Bier ein Craft Beer, welches in "kleinen Mengen" von konzernunabhängigen Brauereien (mind. 75% Privatbesitz) hergestellt wird. Dies ist jedoch relativ zu betrachten, denn "klein" bedeutet in diesem Zusammenhang "weniger als 9,5 Mio Hektoliter". Zum Vergleich: 2014 konnten alle österreichischen Brauereien zusammen rund 9,3 Mio Hektoliter Bier absetzen. Somit wäre in Österreich de facto jede Brauerei, die sich noch zumindest zu 75% in Privatbesitz befindet, automatisch eine Craft Beer-Brauerei.

Ganz grundsätzlich bedeutet "craft" nichts anderes, als daß es sich hierbei um handwerklich gebrautes Bier (engl.: craft = das Handwerk) handelt, bei dem hochwertige Zutaten verwendet werden. Das Reinheitsgebot wird von den Kreativbrauern oft absichtlich "missachtet", um neue, teilweise auch ungewöhnliche Geschmacksrichtungen erzielen zu können. Chemische Zusätze sind jedoch strikt verpönt. Wie so oft kommt auch diese Bewegung aus den USA, wo in den 80er Jahren kleine Brauereien (sog. Micro-Breweries) den industriell hergestellen Bieren abschworen und begannen, kleine Chargen von charakterstarken Bieren zu entwickeln. Im Unterschied zu den Industriebieren steht hier nicht die Massentauglichkeit im Vordergrund, das primäre Ziel ist es, interessante, qualitativ hochwertigste  Biere ohne Kompromisse zu produzieren.

Craft Beer wird oft in Zusammenhang mit India Pale Ale (IPA) verwendet. Zu glauben, daß nur IPAs Craftbiere sind, ist jedoch schlichtweg falsch. Darüberhinaus wird der Begriff Craft Beer von den Medien erst seit relativ kurzer Zeit gepusht, so daß der Eindruck entstehen könnte, daß es sich um eine sehr junge Bewegung handelt. Auch das ist nicht richtig - jene Brauer, die Wert auf solides Handwerk, hochwertigste Zutaten und Unabhängigkeit legten, gab es schon immer.

Dies sind nur zwei von mehreren Gründen, weshalb mittlerweile immer mehr Brauer vom Begriff "Craft Beer" Abstand nehmen und stattdessen lieber Bezeichnungen wie "Kreativbier" verwenden.


CULTURBrauer:
Bei den CULTURBrauern handelt es sich um neun unabhängige Privatbrauereien aus Österreich deren Credo es ist, eine Kultur zu leben, die über das Brauen von einzigartig guten Bieren hinausgeht. Eine Kultur voller Bewusstsein und Engagement für ihre Regionen, die Natur und die Menschen, die darin leben. Über die Jahrhunderte hat sich die regionale Identität mit all ihren Eigenheiten im individuellen Geschmack ihrer Biere eingeprägt. Die CULTURBrauer nutzen Ihre in diesen Jahrhunderten gewonnenen Erfahrungen, das Wissen Ihrer Mitarbeiter und pflegen einen intensiven Austausch. Ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die Bierdegustationsbox, die sie in regelmässigen Abständen auf den Mark bringen.

CULTURBrauer sind: Heinz Huber (Mohrenbrauerei), Martin Lechner (Zillertal Bier), Ewald Pöschko (Braucommune in Freistadt), Josef Rieberer (Brauerei Murau), Nikolaus Riegler (Brauerei Hirt), Karl Schwarz (Privatbrauerei Zwettl), Josef Sigl (Trumer Privatbrauerei), Hubert Stöhr (Privatbrauerei Schloss Eggenberg), Karl Theodor Trojan (Bierbrauerei Schrems)


D
Dampfbier / Steambeer:

Dampfbier gehört zur den obergärigen Biersorten, die Gärung findet bei relativ hoher Umgebungstemperatur (um die 20° C) statt. Es war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts vor Allem in Deutschland weit verbreitet und galt damals gemeinhin als "Bier der armen Leute". Grund für diese Bezeichnung war die kostengünstige Herstellung.

Da die Rohstoffe damals rar waren wurden nur wenig karamelliserter Malz und hauptsächlich minderwertiger Hopfen (oft auch selbst angebaut) verwendet, zum Gären bevorzugte man üblicherweise jene Hefesorten, die man vom Brauen von Weizenbier kannte. Oft wurden auch Hefe-Überschüsse aus Weizenbierbrauereien genutzt. Der Name selbst stammt daher, daß es während des Brauens zu reichlicher Blasen- und Schaumbildung auf der Maische kommt, so daß der Eindruck entstehen konnte, dass es kochte oder gar dampfte.

Parallel zum deutschen Dampfbier entwickelte sich auch in den USA - vor Allem im Raum San Francisco - eine Dampfbierszene, die ebenfalls Gerste und Hopfen aus Eigenanbau verwendeten. Eine der letzten und sicherlich die bekannteste Brauerei, die heute noch Steam Beer (engl.: steam = Dampf) produziert, ist die Anchor Brewing Company.


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Dosenbier:
Dosenbier ist oftmals immer noch ein Synonym für Billigstbier. Wer aber die Craft Beer-Szene genau beobachtet wird feststellen, daß auch hier immer mehr Brauer zur Dosenabfüllung wechseln. Warum? Dies hat einerseits natürlich logistische Gründe. Aludosen sind leichter, einfacher stapelbar und brauchen weniger Platz. Alles Punkte, die sich auf die Logistik-Kosten auswirken. Der Hauptgrund jedoch, warum immer mehr Kreativbier-Brauer die Dose bevorzugen ist ein gänzlicher anderer: es geht schlichtweg um bestmögliche Qualität. Hopfen mag kein Licht (übrigens der Grund, warum auch die meisten Bierflaschen dunkel eingefärbt sind) und Bier im Ganzen mag keinen Sauerstoff. Beides wird beim Abfüllen in die Dosen minimiert, der Hopfen bleibt geschützt, das Bier dadurch wesentlich stabiler und frischer.

Dry hopping / dry hopped:
siehe "Hopfenstopfen"


E
EBC / EBC-Wert
Gibt Auskunft über die Farbe eines Bieres. Vereinfacht gesagt: je höher die Zahl, desto dunkler das Bier. Pils und helle Lagerbiere liegen beispielsweise im Bereich 3-8, Stouts können aber durchaus Werte von über 100 erreichen. Die Bezeichnung EBC leitet sich von der "European Brewer Convention" ab und ist dementsprechend eine europäische Messgröße.


Eisbock:
Bockbier, welches standardmässig gebraut und anschließend eingefroren wird, um Wasser entziehen zu können. Mit dieser Technik kann ein wesentlich höherer Alkoholgehalt erzielt werden, im Geschmack ist der Eisbock sehr viel ausgereifter und kräftiger als herkömmliches Bockbier.

Exportbier / Export:
Untergäriges Vollbier mit einem Alkoholgehalt von typischerweise etwas mehr als 5% Vol, welches zur Gruppe der
Lagerbiere gehört. Das untergärige Brauverfahren ermöglichte eine längere Haltbarkeit, weshalb dieses Bier auch über längere Strecken transportiert (= Export) werden konnte.

F
Fassgereiftes Bier:
siehe "Barrelaged".
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Fruchtbier:
Der Ursprung des Fruchtbieres ist sicherlich in Belgien zu finden, mittlerweile jedoch wird es überall auf der Welt gebraut. Entgegen der landläufigen Meinung werden Fruchtbiere ausschließlich mit natürlichen Rohstoffen hergestellt und haben nichts mit Biermischgetränken zu tun. Die Früchte werden entweder von Beginn des Gärprozesses an mitvergoren oder aber während der Reifung hinzugefügt. Manchmal werden die Früchte auch einem bereits fertiggereiften Bier beigemischt, so dass erst der zweite Gärprozess für das typische, fruchtige Aroma sorgt. Charakteristisch für das Fruchtbier sind neben Farbe natürlich der Geruch und der süsse, etwas trockene Geschmack

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G
Gerste:
Einer der Grundbestandteile von Bier, aus dem Malz gewonnen wird.


Gushing:
Darunter versteht man das plötzliche
und spontane Aufschäumen aus einer Flasche oder Dose, ohne dass diese zuvor geschüttelt wurde. Trotz langjähriger Forschung kann dieses Phänomen bis dato noch nicht vollständig geklärt werden. Man unterscheidet zwischen primärem Gushing, bei dem unterschiedliche Rohstoffeinflüsse als Ursache vermutet werden sowie das sekundäre Gushing, bei dem technische Einflüsse wie zB Rauhigkeit der Innenseite der Flasche/Dose die Ursache sein dürften. Der Kohlensäuregehalt ist zwar die treibende Kraft, jedoch nicht deren Ursache. Beim Bier handelt es sich um das sog. primäre Gushing, welches - wenn überhaupt - erst mehrere Wochen nach der Abfüllung auftritt. Hier werden jahrgangsbedingte Qualitätsschwankungen infolge unterschiedlicher Witterungsverläufe in der Wachstumsphase der Braugetreide als Auslöser vermutet, die Mälzereien und Brauereien haben ihm Rahmen der Bierproduktion nur wenig Einfluss darauf.

Glutenfreies Bier:
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Gewürzbier:
Der Ursprung des Gewürzbieres ist wurden schon vor mehr als 1000 Jahren zu finden, konkret im 7. Jahrhundert, als dem Bier-Sud Gewürze hingzugegeben wurden, die dem Bier anstatt des Hopfens Geschmack geben sollten. Diese oft undefinierbaren und manchmal auch giftigen Beigaben sorgten unter anderem für das
Reinheitsgebot, welches 1516 niedergeschrieben wurde. Diese Reinheitsgebot wurde gottseidank im Laufe der darauffolgenden Jahrhunderte wieder gelockert so daß es heute ein wunderbares Sortiment von mit Gewürzen veredelten Bieren gibt. Charakteristisch für Gewürzbiere sind der malzig süße Geschmack und die dezente Bitternote.

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Glas:
siehe "Bierglas"


H

Haltbarkeit:
Die Haltbarkeit von Bier hängt von mehreren Faktoren ab. Als Faustregel gilt: untergärige, ungefilterte, schwach gehopfte Biere sind kürzer haltbar. Obergärige, gefilterte Biere mit starker Hopfung hingegen halten länger. Wichtig zu wissen, dass kürzere Haltbarkeit nicht mit schlechter Qualität gleichgestellt werden darf. Im Gegenteil: durch die nicht stattgefundene Filtrierung befinden sich noch viele Aroma- und andere Inhaltsstoffe im Bier, die ein zusätzliches Qualitätsmerkmal darstellen.

Hefe:
Hefe ist ein Pilz, der für die Gärung verantwortlich ist. Er wandelt den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Je nachdem, welche Hefe verwendet wird, unterscheidet man zwischen obergärigem oder untergärigem Bier.

Hopfen
Hopfen gehört zu den Hanfgewächsen, und ist für die Bittere im Bier verantwortlich ist. Für Bier werden ausschließlich die Fruchtzapfen der weiblichen Hopfenpflanze verwendet, da nur diese die wichtigen Bitter- und Aromastoffe enthalten.

Man unterscheidet zwischen folgenden Hopfen-Arten:

Bitterhopfen:
Zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Bitterstoffen aus und wird vor Allem dazu benutzt, dem Bier die Grundbittere zu geben.

Aromahopfen:
Aromahopfen zeichnet sich durch besonders feines Hopfenaroma aus. Der Gehalt an Bitterstoffen ist hier niedriger, so dass die aromatischen Hopfenöle stärker zum Vorschein kommen können und dem Bier den gewünschten spezifischen Geschmack geben.


Grünhopfen:
Als Grünhopfen wird jener Hopfen bezeichnet, der direkt nach der Ernte für das Brauen von Bier verwendet wird. Das Brauen erfolgt idealerweise noch am Tag der Ernte, damit man die Charaktereigenschaften des frischen, noch feuchten Hopfens voll ausschöpfen kann. In Europa findet die Hopfenernte in der Regel in den Monaten August und September statt, dementsprechend können grüngehopfte Biere (engl.: wet hopped) auch nur in diesen beiden Monaten gebraut werden.


Hopfengabe:
Unter Hopfengabe versteht man das Hinzufügen von Hopfen während des Brauprozesses.

Hopfenstopfen:
Hopfenstopfen-  auch bekannt unter Kalthopfung (engl.: dry hopping") -  bezeichnet eine Technik, bei der das Bier nach dem Würzekochen noch eine zusätzliche Hopfengabe erhält. Manchmal wird dem fertig vergorenen Bier aber auch erst im Lagertank zusätzlicher Hopfen hinzugegeben. Die niedrigen Temperaturen verhindern jedenfalls, daß sich die Bitterstoffe aus dem Hopfen lösen, währenddessen die Aromastoffe dies sehr wohl noch tun. Früher hauptsächlich zum Erreichen längerer Haltbarkeit verwendet, ist der Sinn heute vor Allem, daß das Bier dadurch noch aromatischer wird.
Ein typischer Vertreter hopfengestopfter Biere ist das India Pale Ale, kurz IPA genannt.

Hophead:
Ein Begriff, dessen Ursprünge auf die amerikanischen 20er/30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurückgehen.So wurden damals jene Personen als Hopheads bezeichnet, die gewissen verbotenen Substanzen - sprich Drogen unterschiedlichster Formen - zugetan waren. Später entdeckte auch die Bierszene diesen Begriff, so findet sich diese Bezeichnung beispielsweise oft in stark gehopften Bieren, aber auch die Liebhaber dieser Biere werden oft als Hopheads (=Hopfenfreaks) bezeichnet.


I

International Bitterness Units / IBU
Kennzahl für den Bitterstoffgehalt eines Bieres. Je höher diese Zahl ist, desto bitterer ist das Bier.


India Pale Ale / IPA:
Ein immer bekannter werdendes Ale ist das wiederentdeckte India Pale Ale, kurz IPA. Das IPA wurde bereits im 19. Jahrhundert in Grossbritannien für die indischen Kronkolonien hergestellt. Um es für den langen Transport haltbar zu machen, wurde es extra stark gehopft und mit höherem Alkoholgehalt versehen. In Indien angekommen, sollte das Bier mit Wasser verdünnt werden. Der kräftige, fruchtig-aromatische Geschmack kam jedoch so gut an, daß man es unverdünnt trank und - bewußt oder unbewußt - einen neuen Bierstil erfand.

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Imperial:
Übersetzt bedeutet "Imperial" nicht weniger als "kaiserlich". So wurden in der Geschichte jene Biere bezeichnet, die ausschliesslich Herrschern vorenthalten waren. Heute kann diese Bezeichnung als Synonym für "Extremes", beispielsweise extremen Alkoholgehalt oder extreme Bittere gesehen werden.


K
Kalthopfung:

siehe "Hopfenstopfen"

Kellerbier:
Kellerbier, auch als Zwickelbier bekannt, ist ein ungefiltertes, naturtrübes Bier. Das Bier findet man oft in Gaststätten, wo es unmittelbar nach dem Gärungsprozess ausgeschenkt wird. Vereinzelt kann man es auch als Flaschenbier erwerben. Im Geschmack ist es sehr angenehm und verträglich, würzig und süffig. Die Haltbarkeit ist geringer, es sollte daher immer möglichst frisch getrunken werden.

Kölsch:
Helles, obergäriges Vollbier, welches typischerweise in der Kölsch-Stange mit einem Inhalt von 0,2 ltr genossen wird. Kölsch wurde von der EU in den Kreis der geschützten regionalen Spezialitäten aufgenommen, in der sog. "Kölsch Konvention" ist darüberhinaus klar geregelt, welches Bier sich Kölsch nennen darf. Wie unschwer zu erraten ist, handelt es sich dabei ausschließlich um Biere aus Köln und seiner unmittelbaren Umgebung.

L
Lagerbier:

Lagerbier ist ein Überbegriff für untergärige, helle oder dunkle Vollbiere.
Der Name ist historisch bedingt. Da untergäriges Bier für den Brauvorgang niedrige Temperaturen benötigt, wurde dieses Bier oft sehr zeitig im Frühjahr gebraut. Anschliessend wurde es mehrere Monate - über den Sommer - in Felsstollen gelagert. Diese Stollen wurden oft mit Eis gekühlt und ermöglichten es dem Bier, auszureifen damit es im Herbst ausgeschenkt werden konnte. Lagerbiere haben in der Regel einen niedrigen Bitterwert, die Stammwürze liegt üblicherweise bei 12° Plato, der Alkoholgehalt dementsprechend bei ungefährt 5% Vol.

Dem Lagerbier sind u.a. folgende Biersorten zuzuordnen: Helles, Dunkles, Kellerbier, Pils, Wiener, Märzen, Export, Oktoberfestbier, Helles, Dunkles, Bock, Doppelbock


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Lagerung:
Zu starkes Sonnenlicht und zu warme Temperaturen schaden dem Bier.
Daher gilt immer: Bier soll stets kühl, dunkel und stehend gelagert werden.


Lagertemperatur:
Die optimale Lagertemperatur für Bier liegt im Bereich von 4 bis 7 ° Celsius. Bier ist somit im Kühlschrank oder im Keller sehr gut aufgehoben, im Gefrierschrank hat Bier hingegen definitiv nichts verloren. Große Temperaturschwankungen sollten vermieden werden, sie können dem Geschmack schaden.


M
Maibock:
Bockbier, welches um den Frühlingsbeginn herum gebraut und in den Monaten April bis Juni verkauft wird
. Klicken Sie hier, um mehr über Bockbier im Allgemeinen zu erfahren.

Malz:
Unter Malz versteht man gekeimtes und getrocknetes Getreide. Für Bier relevant sind im Wesentlichen Braugerste und Brauweizen. Die gereinigten Getreidekörner werden in Wasser eingeweicht und zur Keimung gebracht. Nach einer Dauer von fünf bis sieben Tagen wird die Keimung durch besonders schonende Trocknung, das sog. Darren beendet. Der Keimling wird entfernt, das Malz ist fertig. Je nachdem, wie stark das Malz getrocknet wird, entstehen helle bis dunkle Biere.


Märzenbier / Märzen:
Untergäriges Vollbier, welches zur Gruppe der
Lagerbiere gehört. Der Name kommt daher, daß es ursprünglich im März gebraut wurde, da es hier noch kühl und außerdem in den Bergen noch Eis vorhanden war, welches man in die Felsenkeller, in denen das Bier über die warmen Sommermonate reifen und lagern konnte, einbrachte. Es handelt sich um ein kräftiges, süffiges Bier, welches eine leichte Hopfenbittere aufweist.

O
Oatmeal Stout:

Unterkategorie von Stout, bei dem zusätzlich Haferflocken verwendet werden. Das Bier erhält dadurch eine sahnige Note.
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Obergärige Biere:
So werden jene Biere bezeichnet, die mit obergäriger Hefe vergoren werden. Obergärige Hefe benötigt Umgebungstemperaturen im Bereich von 15-25 ° Celsius. Einerseits ist das Bier durch diese wärmeren Temperaturen anfälliger für ungewollte Bakterien und Pilze, andererseits jedoch verläuft der Gärprozess schneller und war dadurch auch schon in Zeiten, in denen keine Möglichkeiten der Kühlung existierten.

P
Porter:
Porter ist ein sehr dunkles, oft schwarzes Bier, welches sowohl unter- als auch obergärig gebraut wird. Die Farbe kömmt von den kräftigen Röstmalzen, die dem Porter auch den typischen malzigen Geschmack verleihen. Typisch ist ein angenehm süßliches Karamellaroma, der Alkoholgehalt liegt in der Regel bei rund 5 % Vol. Der Ursprung von Porter ist im 18. Jahrhundert in Grossbritannien zu finden, wo diese Biere sehr grossen Anklang bei den schwer arbeitenden Lastenträgern (engl: porter = der Träger) fanden und helfen sollten, die Kräftereserven dieser Arbeiter wieder aufzufüllen.

Heute existieren mittlerweile unzählige Sorten wie z.B. Baltic Porter, Smoked Porter, Coffee Porter, Chocolate Porter, Vanilla Porter


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Pils:
Helles, schlankes Vollbier mit feinporigem Schaum, welches in untergäriger Brauweise hergestellt wird.. Es ist etwas stärker gehopft, was sich im feinherben Geschmack widerspiegelt.


R
Rauchbier:
Dunkles Bier, welches durch die Verwendung von geräuchertem Malz geschmacklich an geräucherte Fleischwaren (z.B. Geselchtes) erinnert. Findet man oft im Raum Bamberg, Deutschland. Früher wurde das Malz mithilfe offenen Feuers getrocknet (=gedarrt), neben der Hitze durchströmte auch der Rauch das Malz und gab ihm den typisch rauchigen Geschmack. So waren Rauchbiere früher viel häufiger anzutreffen, als sie es heute noch sind. Im Laufe der Jahre wurden immer mehr neue Technologien zur Trocknung des Malzes entwickelt, das Rauchbier verschwand immer mehr von der Bildfläche. Rauchbier ist heute noch vermehrt im Raum Bamberg (Deutschland) anzutreffen, wo mehrere Brauereien nach wie vor die ursprüngliche Methode der Malztrocknung anwenden.

Reinheitsgebot:
Das Reinheitsgebot wurde 1516 in der bayrischen Landesordnung niedergeschrieben und besagt, dass zum Brauen ausschliesslich Gerste, Hopfen und Wasser genommen werden sollen. Notwendig geworden war dieses Gebot aufgrund der immer schlechter werdenden Qualität des Bieres. So wurden oft minderwertige Zutaten verwendet, Bierfehler wurden oft mit teils abenteuerlichen Beigaben wie zB Pilzen kaschiert.


Rezenz:
So wird das Prickeln und die Frische eines Bieres bezeichnet, wenn sich die Kohlensäure beim ersten Schluck im Mund entfaltet.

S

Schankbier:
Als Schankbier bezeichnet man Bier mit einem Stammwürzegehalt von 9 bis 11 °P.

Spezialbier:
Malzbetontes Vollbier mit kräftigem Körper
, im Unterschied zum klassischen Lagerbier ist es kräftiger gehopft. Im Geschmack ist es bitter und würzig.
Damit ein Bier als Spezialbier bezeichnet werden darf, muß es einen Stammwürzegehalt von mindestens 12,5 °P haben.

Spontangärung:
Bei der Spontangärung wird keine Hefe zugesetzt, man nutzt stattdessen die frei in der Luft herumfliegenden Hefesporen, um den Gärprozess zu starten. Diese Art der Gärung stammt aus jener Zeit, in der die Menschen noch nicht über die Bedeutung von Hefe bescheid wußten und ist somit die älteste Art der Gärung


Starkbier:
Als Starkbier (auch Bockbier) bezeichnet man Bier mit einem Stammwürzegehalt von mindestens 16 °P.

Steam Beer:
siehe "Dampfbier"
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Stammwürze:
Unter Stammwürze, welche in ° Plato  [Grad Plato] gemessen wird, versteht man den Dichtegrad des Bieres vor dem Vergären und bezeichnet den Anteil der aus dem Malz und Hopfen im Wasser gelösten, nicht flüchtigen Stoffe vor der. Gärung. Dies sind vor allem Malzzucker, Eiweiß, Vitamine und Aromastoffe. Die Würze hat für die Bierherstellung dieselbe Bedeutung wie der Most für die Weinherstellung. Die Höhe des Stammwürzegehaltes ist maßgeblich für den Alkoholgehalt des fertigen Bieres. Je höher diese ist, desto stärker ist auch das Bier.

Je nach Stammwürzegehalt wird Bier in folgende Kategorien eingeteilt:
Schankbier: Stammwürzegehalt zwischen 9 und 11 °P
Vollbier: Stammwürzegehalt von mindestens 11 °P
Spezialbier: Stammwürzegehalt von mindestens 12,5 °P
Starkbier/Bockbier: Stammwürzegehalt von mindestens 16 °P


Steinbier:
Beim Steinbier handelt es sich um eine Bierspezialität aus dem Mittelalter. Damals waren die Kessel der Bierbrauer aus Holz, das direkte Befeuern dieser Kessel war somit nicht möglich. Aus diesem Grund fügte man der Würze während des Brauvorganges heisse Steine hinzu, die die Aufgabe des Feuers übernahmen. Diese Art der Bierherstellung erlebt seit einigen Jahren speziell in der Kreativbrauer-Szene eine kleine Renaissance.

Stout:
Eine Weiterentwicklung des Porters, ist das Stout, welches jedoch noch dunkler ist (schwarz bis tiefschwarz) sowie stärkeren Geschmack und höhere Bitterkeit als ein Porter aufweist. Die intensive Aromatik erinnert häufig an Kaffee. Oft hat ein Stout auch einen höheren Alkoholgehalt als ein Porter (bis zu 10% Vol), es gibt jedoch durchaus das eine oder andere Porter mit noch mehr Alkohol.

Der Ursprung von Porter & Stout ist im 18. Jahrhundert in Grossbritannien zu finden, wo diese Biere sehr grossen Anklang bei den schwer arbeitenden Lastenträgern (engl: porter = der Träger) fanden und helfen sollten, die Kräftereserven dieser Arbeiter wieder aufzufüllen.

Heute existieren mittlerweile unzählige Sorten wie z.B. Imperial Stout, Russian Imperial Stout, Sweet Stout, Chocolate Stout, Coffee Stout, Espresso Stout, Milk Stout, Oatmeal Stout

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T
Trappistenbier: 
Trappistenbiere sind besondere Abteibiere, die ausschließlich innerhalb der Mauern einer Trappistenabtei von den Mönchen selbst oder aber unter der Aufsicht von Trappistenmönchen gebraut werden. Weiters muss die Brauerei dem Kloster unterstellt sein und eine Betriebskultur aufweisen, die zum klösterlichen Lebensentwurf gehört. Und letztendlich darf die Brauerei nicht gewinnorientiert arbeiten, die Erlöse dienem dem Lebensunterhalt der Mönche und der Erhaltung der Gebäude, verbleibende Überschüsse wird für karitative und soziale Zwecke sowie Menschen in Not verwendet. Werden all diese Auflagen eingehalten und erfüllt, dann dürfen die Biere das Logo "Authentic Trappist Product" tragen.

Derzeit (mit Stand März 2016) existieren nur 12 Trappistenbrauereien weltweit, deren Biere dieses Logo tragen dürfen:
Stift Engelszell (Österreich), Achel (Belgien), Chimay (Belgien), Orval (Belgien), Rochefort (Belgien), Westmalle (Belgien), Westvleteren (Belgien), La Trappe (Niederlande), Zundert (Niederlande), Mont des Cats (Frankreich), Tre Fontane (Italien), Spencer (USA)


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Trinkglas:
siehe "Bierglas"


Trinktemperatur:
Grundsätzlich gilt - erlaubt ist (fast) alles, was schmeckt.

Ist die Trinktemperatur jedoch zu niedrig, so können sich die Vielzahl von Aromen und Geschmacksstoffen eventuell nicht vollständig entfalten. Das bedeutet umgekehrt dann aber auch, dass man fehlenden Geschmack (und auch so manchen "Bierfehler") durch bewusst niedrig gewählte Temperatur kaschieren kann. Dies gilt übrigens auch für Wein. Allerdings entwickelt auch ein zu warmes Bier unharmonische Aromen und wirkt schnell langweilig und schal. Als guten Richtwert kann man einen Temperaturbereich von 7-9 ° Celsius annehmen, stärkere Biere wie z.B. ein Porter oder ein Stout vertragen allerdings auch einmal 12-14 ° Celsius.

Die jeweils optimale Trinktemperatur finden Sie neben vielen anderen nützlichen Informationen auch im
Bierfächer, den Sie in unserem Shop online bestellen können.


U
Untergärige Biere:
So bezeichnet man jene Biere, die mit untergäriger Hefe vergoren werden. Untergärige Hefe benötigt Umgebungstemperaturen im Bereich von 5-10 ° Celsius, weshalb diese Biere weniger anfällig für ungewollte Bakterien und Pilze waren. Im Unterschied zu obergärigen Bieren benötigen untergärige Biere mehr Zeit für den Gärprozeß.


V
Vollbier:

Als Vollbier bezeichnet man ein Bier, dass einen Stammwürzegehalt von mindestens 11 °P aufweist.

W
Wasser:

Bier besteht zum überwiegenden Teil aus Wasser. Dennoch ist die Bedeutung der Qualität des Brauwassers kaum bekannt. Grundsätzlich gilt: nicht jedes Bier kann mit jedem Wasser gebraut werden - dies hängt vereinfacht gesagt von der Härte des Wassers ab. Für helle, hopfenaromatische Biere wie das Pils wird zum Beispiel sehr weiches Wasser, für dunklere Biere hingegen härteres Wasser benötigt. Weiches Wasser kommt in vielen tschechischen Regionen wie z.B. Pilsen vor, weshalb dieser Biertyp auch diesen Namen erhielt.

In der Vergangenheit richteten sich die Braumeister bei der Wahl des zu brauenden Bieres mangels technischer Möglichkeiten daher nach der Beschaffenheit des Wassers. Heute wird das Wasser mittels entsprechender Technologien von den Brauereien auf die jeweils erforderliche Wasserqualität aufbereitet, so daß - Technologie und Wissen vorausgesetzt - überall auf der Welt jeder gewünschte Bierstil hergestellt werden kann.


Wet Hopping / wet hopped:
siehe "Hopfen/Grünhopfen"


Weizenbier (= Weißbier):

Unter Weizenbier (auch Weißbier genannt) versteht man all jene Biere, welche mit Weizen und/oder Weizenmalz hergestellt werden. Charakteristisch für dieses sehr hefebetonte Bier sind intensive Aromen, die an Banane und Nelken erinnern.  Aufgrund der starken Schaumentwicklung ist das Einschenken eines Weizenbieres eine Kunst. Je nach verwendetem Malz reicht das Farbspektrum von hell bis zu tiefdunkel, der Hopfenanteil ist bei Weizenbieren geringer als bei anderen Bieren.

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Wiener Lager:
Untergäriges, helles Lagerbier, welches erstmals 1841 von Anton Dreher als "Klein-Schwechater Lagerbier" gebraut wurde. Dreher nutzte die damals noch junge Technologie der Kältemaschinen und war dadurch erstmals in der Lage das ganze Jahr über untergäriges Bier zu brauen. Dieses Bier, welches er "Wiener Lager" taufte, erhielt unzählige Auszeichnungen und es ist nicht zuletzt diesem Bier zu verdanken, dass sich Dreher's Brauerei, die er seinerzeit völlig verschuldet übernommen hatte, innerhalb von rund drei Jahrzehnten zur größten Brauerei der damaligen Monarchie entwickelte. Über die Jahrzehnte in Vergessenheit geraten, wenden sich mittlerweile wieder immer mehr Kreativbrauerein diesem Bierstil zu.

Witbier:
Witbier ist eine Weizenbiersorte, die vor Allem in Belgien und den Niederlanden weit verbreitet ist. Diese Biere werden oft mit Koriander und Orangenschalen verfeinert, wodurch das Bier sein fruchtiges Aroma erhält. Witbiere haben in der Regel einen niedrigen Alkoholgehalt und sind daher sehr erfrischend und durstlöschend.

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Z
Zwickelbier:
Zwickelbier, auch als Kellerbier bekannt, und ist ein ungefiltertes, naturtrübes Bier. Das Bier findet man oft in Gaststätten, wo es unmittelbar nach dem Gärungsprozess ausgeschenkt wird. Vereinzelt kann man es auch als Flaschenbier erwerben. Im Geschmack ist es sehr angenehm und verträglich, würzig und süffig. Die Haltbarkeit ist geringer, es sollte daher immer möglichst frisch getrunken werden.

Früher verstand man unter Zwickelbier jene Probe, die vor dem Filtern vom Braumeister mit dem sog. Zwickelhahn entnommen wurde.